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Düren Leuchte


13.02.2017
Ein leuchtendes Alleinstellungsmerkmal

Düren. Es lohnt sich, ein Schlaglicht auf die „Dürener Leuchte“ zu werfen und ihre Geschichte zu erhellen. Die besondere Form der Straßenlampe, die in Anlehnung an das 50er-Jahre-Stadtbild in Düren eigens für die Rurstadt entwickelt wurde, prägt das Bild der Innenstadt bei Tag und Nacht mit.

Paul Zündorf, Technischer Beigeordneter der Stadt Düren, und Silke Paulus, beim Amt für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren und beim Dürener Service Betrieb unter anderem für die Straßenbeleuchtung zuständig, wissen viel über die Herkunft der sogenannten „Dürener Leuchte“.
1988 bis 1991, im Zuge der Umgestaltung der Innenstadt-Plätze, wurde eine Straßenlampe gesucht, die gemäß der städtischen Gestaltungssatzung zur 50er-Jahre-Optik der Stadt passen sollte. Hans von Malotki, Lichtdesigner aus Köln, fertigte eine Handskizze. Paul Zündorf, damals Leiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren, entwickelte aus dem Vorschlag das unverwechselbare Design, die Firma Rodust & Sohn Lichttechnik in St. Augustin  das technische Innenleben in Form von 96-Watt-Kompaktleuchtstofflampen.

Der Leuchtkörper entstand  in der Rurstadt selbst, die damals noch den Beinamen „Stadt der Glasherstellung“ führte.  Er wurde aus Kristallglas von portugiesischen Glasbläsern der Firma Peill & Putzler mundgeblasen, wie Schwarz-Weiß-Fotos im Besitz von Paul Zündorf dokumentieren. Die Innenseite wurde bis auf drei Absätze, die der Leuchte die charakteristische Struktur geben, sandgestrahlt mattiert.
Erstmalige Verwendung fand die „Dürener Leuchte“ im Oktober 1990 anlässlich des Umbaus von Kaiserplatz und Marktplatz.

Nach der Insolvenz der Firma Peill & Putzler gingen die Rechte am Glaskörper der Leuchte an ein anderes Unternehmen. Da dieses minderwertiges Glas lieferte, wurde 2002 die Firma Hellux in Laatzen mit der Herstellung betraut, die den Lampenkörper in einer Form aus schlagzähem Acryll gießt, was ihn wesentlich unempfindlicher, weniger schnell zerbrechlich und bei Sturm auch ungefährlicher macht.

Die „Dürener Leuchte“ war am 21.06.2006 Bestandteil eines einstimmigen Ratsbeschlusses, mit dem das „Beleuchtungskonzept für die Dürener Innenstadt“ auf den Weg gebracht wurde, das ihren Einsatz in der Innenstadt vorsieht. Nach und nach eroberte sie dort Straße um Straße und schrieb so ein Stück Stadtgeschichte mit.
Kürzlich, in den Jahren 2015/2016, wurden alle 320 Dürener Leuchten auf LED mit 1x32 Watt umgerüstet. Dazu musste im Vorfeld das komplette Innenleben der Leuchte bis auf die Mittelstrebe von der Firma Hellux neu konstruiert werden. Bil-deten bislang zwei Birnen die leuchtenden Schwerpunkte, wurde der Acrylkörper nun oben innen mit einer Platte versehen, auf der die einzelnen Leuchtdioden platziert sind, die kreisförmig angeordnet ihr Licht nach unten gelenkt abgeben.
Richard Müllejans , Leiter des Dürener Service Betriebes (DSB) rechnet fest damit, dass sich die Umrüstung auf LED schnell rechnen wird, schließlich verbraucht jede Leuchte jetzt nur noch ein Drittel des Stroms, den sie vorher benötigte. 

Die „Dürener Leuchte“ ist zu einer festen Größe geworden und ein Bestandteil des Masterplans Innenstadt. Aktuell ist sie in der Kölnstraße und auf dem Kölntorplatz zum Einsatz gekommen.

Diese Leuchten sind etwas, das nur die Stadt Düren hat, also eines der Alleinstellungsmerkmale der Rurstadt. Sie sind leicht und luftig wie Design und Schmuck am Bau in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, und sie folgen den Straßenzügen auf elegante Art und Weise. „Das moderne Design fügt sich hervorragend in das schlichte Stadtbild der 50er Jahre“, fasst Paul Zündorf in Worte, was der „Düren Leuchte“ ihren zeitlosen Charme verleiht. Ein Rohling, den er aus den „Geburtsjah-ren“ der „Dürener Leuchte“ aufbewahrt hat, ist demnächst im Stadtmuseum zu be-wundern.

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