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Buchsbaumzünsler


30.06.2017
Achtung! Gefräßige Raupen des Buchsbaum-Zünslers sind bei der Arbeit

Tipp der Abfallberatung: Befallene Pflanzen entsorgen, um rasante Ausbreitung des Schädlings zu stoppen

Auch in diesem Jahr häufen sich Meldungen in der Region über den verheerenden Befall von Buchsbäumen mit dem Buchsbaumzünsler. Der Buchsbaumzünsler ist ein kleiner, nachtaktiver Falter und tritt seit einigen Jahren in Deutschland auf. Die ursprüngliche Heimat ist Ostasien; von dort wurde der Schädling mit Pflanzenlieferungen aus dieser Region nach Europa eingeschleppt.
Die Abfallberatung der AWA Entsorgung GmbH rät, die eigenen Buchsbäume im Garten mit kritischem Blick zu prüfen:
An den Blättern von befallenen Buchsbäumen können sich Fraßschäden zeigen. Da die Raupen von außen lange Zeit nicht zu sehen sind, ist die regelmäßige Kontrolle des Strauchinneren die einzige Chance, einen Befall rechtzeitig zu entdecken.  Bei starkem Befall kann auch die Rinde angefressen werden. Zu beobachten ist die Bildung von weißlichen Gespinsten, in denen dunkle Kotkrümel zu sehen sind.
Die Larven sind am Anfang gelblich gefärbt, später grün mit schwarzen Längsstreifen. Sie sind besonders in dichten Buchsbaumsträuchern schwer zu finden. Nach Abschluss der Larvenentwicklung verpuppen sich die Raupen, aus denen die Falter schlüpfen. Diese legen wiederum Eier, die in Gruppen zu ungefähr zwanzig Stück auf der Blattunterseite abgelegt werden.
Im Laufe des Jahres kann es zu erneutem Befall kommen, da die Tiere mehrere Generationen pro Jahr bilden. Bisher geht man davon aus, dass der Schädling pro Jahr drei, unter sehr günstigen Entwicklungsbedingungen eventuell sogar vier Generationen bildet.
Wenn die Raupen des Buchsbaumzünslers und ihre Gespinste im Inneren des Strauches zu sehen sind, sind folgende Maßnahmen zu empfehlen:
-    wenn möglich, Gespinste entfernen und die Raupen absammeln,
-    einen Rückschnitt vornehmen, um die Eier und unterschiedliche Entwicklungsstadien zu beseitigen,
-    anschließend den befallenen Buchsbaum mit starkem Wasserstrahl vor allem im Inneren abspritzen, um so die letzten Raupen auszuwaschen.
-    Als letzte Maßnahme kann mit Mitteln gespritzt werden, die im Biolandbau zugelassen und im Gartenfachhandel erhältlich sind. Hier sollte vorher unbedingt eine fachliche Beratung in Anspruch genommen werden.
Um eine weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, müssen Larven, befallene Pflanzenteile oder auch die ganzen Pflanzen fachgerecht entsorgt werden. Die AWA empfiehlt Folgendes:
-    Kleine Mengen an geschädigtem Buchsschnitt können in verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne gegeben werden.

-    Größere Mengen können - ebenfalls in gut verschlossenen Kunststoffsäcken – an den Entsorgungszentren der AWA GmbH gegen eine Gebühr von 3€ pro ½ cbm abgegeben werden.

-    Eine Entsorgung über die Biotonne bitte nur in verschlossenen Papiersäcken vornehmen, da der eingesammelte Bioabfall vor der endgültigen Verarbeitung abgekippt wird und dabei der Schädling verbreitet werden könnte.

-    Aus demselben Grund sollten vom Buchsbaumzünsler befallene Pflanzen nicht zu den Grünabfallsammelstellen gebracht oder zu den Grünschnittstraßensammlungen gegeben werden.

-    Auch von einer Kompostierung im eigenen Garten wird dringend abgeraten.


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